von einem der auszog ENGLISCH zu lernen......!

Friday, June 08, 2007

Glacier, Wahles & The Ring - all of them are here!

Immer wieder aufs Neue faziniert von der Schoenheit der suedlichen Alpen gings nach Queenstown ueber das kleine Oertchen Arrrowtown, welches gegen Ende des 19 Jhr. von Goldgraebern gegruendet wurde nach Wanaka. Aber zuvor sollte "Resie" uns gehoerig in einen Schockzustand versetzen, indem sie in den Bergen einfach verweigerte zu trinken und dadurch immer schwaecher und immer langsamer wurde. Ne'rote Lampe fing noch an zu leuchten und wir wussten, dass wir mit dieser "kleinen kranken Bergziege" nun nicht mehr weit kommen wuerden! Uns blieb also nichts anderes uebrig, als umzudrehen und mit mueden 20 km/h zum "Onkel Doctor AA" ('ne Art ADAC in NZ) nach Arrowtown zurueck zu schleichen. Beim Doktor wurden die Symtome erklaert, aber der konnte - und wie solls auch anders sein - nichts finden. Resie, die olle Zieche lief wieder ohne Probleme, aber ihr kennt ja das Maerchen vom Tischlein Deck Dich ...Ich bin so satt, ich mag kein blatt maehh... kenn Kommentar!

Nachdem wir nun mind. 3 Stunden verschenkt hatten, konnten wir wieder geheilt & gestaerkt nach Wanaka von dannen ziehen!
In Wanaka angekommen, haben wir uns ein Hostel gesucht und geschaut was man noch mit dem angebrochenen Tag anfangen koenne. So entschieden wir uns fuer eine vierstuendige Wanderung zum "Diamond Lake und den Rocky Mountain" zu unternehmen. Was fuer 'ne herrliche Landschaft, aber Ihr sehts ja selbst!




Am naechsten Tag hiess es nun aber mal ein wenig vorwaerts zu kommen, wobei wir ca. 250 km von Wanaka zum Franz Josef Glacier an der Westkueste fahren wuerden. Die Westkueste ist dafuer bekannt das es 250 Tage im Jahr regnet und es sehr unwahrscheinlich ist einen Tag ohne Regen zu erwischen - und so war's dann auch! Urspruenglich hatte Klaus&ich geplant eine sieben stuendige Wanderung mit Uebernachtung in einer Huette zu heissen Quellen zu unternehmen, doch mussten wir nach ner kurzen Ruecksprache im Infocenter schnell einsehen, dass das Durchwaden von 5 Fluessen, wobei der letzte der gefaehrlichste ist, nicht gerade zu empfehlen war! Als wir noch mitgeteilt bekamen, das da ein paar Leute schon seit zwei Tagen festsitzen und warten bis der 5 Fluss an Wasser abnimmt, haben wir die Durchfuehrung unserer Unternehmung schnell fallen lassen!

Also hiess es wieder ins Auto zu steigen und im Regen immer weiter an der der Westkueste bis zu den Gletschern weiter zu fahren. Am ersten der zwei beruehmten Gletscher (Fox Glacier) angekommen, hoerte der Regen wie als ob man einen Wasserhahn einfach zudreht auf, sodas wir trockenen Fusses diesen besichtigen konnten. Diese Gletscher sind einfach nur riesig. Ihre Besonderheit liegt darin, dass diese entgegengesetzt zum Welttrend anderer Gletscher, wachsen und nicht wie die Anderen schrumpfen - haengt mit den vielen Niederschlaegen hier zusammen - ausfuehrliche Erklaerungen wuerden hier aber zu weit fuehren! Eine weitere Besonderheit ist, dass es in dieser umgebung nur so von Gletschern wimmelt und zwei von Ihnen, naehmlich Fox & Franz Josef Glacier vor Jahrtausenden bis ans Meer reichten.



Was eigentlich jeder machen muss, der einmal in dieser Umgebung ist, ist die Besteigung eines der beiden Gletschers. Anfaenglich inspiriert, durch einen Vortrag in Dresden, wollte ich urspruenglich einen Helihike machen - d.h. man fliegt mit einem Helikopter auf den Gletscher,laeuft zwei Stunden dort herum und fliegt in 10 Minuten wieder runter - Kostenpunkt 350$! Als mir aber mitgeteilt wurde, dass dieser Helihike von Leuten der Altersgruppen 10 - 88 Jahren ohne Probleme gemacht werden koennte, habe ich mich doch lieber fuer einen "Daywalk per pedes" durchs Eis, fuer ungefair 1/3 des Preises entschieden und das war auch gut so!
Nachdem ich wieder mal alle Angebote gescheckt hatte, habe ich mich fuer die Besteigung des Franz Josef Glacier, welcher nach dem oesterreichischen Kaiser benannt wurde, entschieden. So aber das beste kommt jetzt. Ich glaube naehmlich, dass ich zur Zeit vom Wetterglueck verfolgt werde! Alle Tage war Regen angesagt, aber genau an dem Tag, wo ich meine Tour auf den Gletscher antreten wuerde, wurde Bilderbuchwetter vorher gesagt. Blauer Himmel, Sonnenschein und nette Leute in meiner Wandergruppe!
(der Beweis auf das lokale Wetterloch, ist auf einen Foto nachgewiesen). Zwar war ich anfaenglich doch schon ganz schoen geschockt, wieviele Leute auf dem Gletscher wandern wuerden, aber zum Glueck wurden die Leute noch in vier Gruppen aufgeteilt,sodas von 44 Leuten pro Gruppe nur noch 11 uebrig blieben! Zudem wurden die Gruppen noch nach Fitness- & Geschwindigkeitgrad eingeteilt! Logisch wohl, dass ich mich fuer die erste und fitteste Gruppe meldete und als erster den Gletscher bestieg. Super, wir krochen durch Felsspalten- und Loecher mit Steigeisen und Pickel, sahen interresante Eisformationen, machten Lunchpause mitten auf dem Gletscher und verbrachten so fast 6 Stunden auf diesen - war echt spassig und vorallen beeindruckend das funkeln des sauberen blauen Eises. Unbedinngt machen wenn Ihr mal hier sein solltet!












Weiter gings dann immer weiter gen Norden ueber Greymouth, wo wir bloss zum schlafen blieben, die "Pancake Rocks" besuchten, unterschiedlich durch Gas verwitterte Gesteinsformen, nach Westport ueber den Lewis Pass nach Hamner Spring, wo wir wieder in einen sehr schoenen Hostel genaechtigt haben, weiter nach Kaikoura zum "wahle watching" fuhren.



Kaikoura ist ein kleiner beschaulicher Ort der fuer "wahle watching" in ganz NZ beruehmt ist. Ein bissl verunsichert, durch andere Reisende die soviele unterschiedliche Varianten von dieser Unternehmung berichteten, entschied ich mich letzendlich doch, das viele Geld dafuer auszugeben, war es doch auch einer derjenigen Gruende warum ich nach NZ gekommen bin! Auf Nachfrage, wieviele Wale man denn sehen koennte, hiess es nur, es ist alles drin von einen bis vier Wahle ist alles moeglich, aber man muesse halt auch verstehen das es eben "Wildlife" waere und das dies nie genau vorausgesagt werden koennte. Naja 130 $ aermer und ein bissl flaues Gefuehl im Magen gings dann zum "wahle watching". Was dann aber passierte, war einfach sensationel. Ich habe vier der riesigen majestetischen Tiere gesehen! Man muss hier mal kurz erklaeren, das es sich um "Sperm Wale" handelte, die ca. 16 - 18 Meter gross werden koennen und um die 45 - 50 to wiegen. Diese koennen bis 3000 Meter Tiefe tauchen und bleiben fuer einen Tauchgang ca. 40 - 60 Minuten unter Wasser. Nachdem sie getaucht haben ruhen sie sich fur ca. 10 Minuten an der Wasseroberflaeche aus, wonach das Spiel von Neuen wieder beginnt! Ich sag nur echt ausgekluegeltes System diese Tiere, welch die Evolution geschaffen hat. Habt ihr z.B. gewusst, dass ein Wal ca. 2.5 to Oel in seinen Kopf speichert und dieses Ihn befaehigt durch Umwandlung in fest- bzw. fluessige Substanz, dies zum auf- bzw.abzutauchen einsetzen. Beim Abtauchen wird das Oel zu 'ner Art Wachs umgewandelt, der das Vorderteil des Wales so schwer werden laesst, wodurch er Abtauchen kann. Einfach faszinierend diese Tiere, ich muss mich mal, wenn ich wieder zu Hause bin etwas mehr mit diesen Lebewesen befassen. Auf der weiteren Bootsfahrt haben wir noch "Dusky Delphine" ca. 500 - 600 gesehen. Interessant ist, dass das Hochspringen nicht etwa dem Spieltrieb der Tiere wiederspiegelt, sondern eine Methode zum Fischfang ist. Durch das Aufklatschen des Koerpers, wird die Beute (kleinere Fische) zum Abtauchen gezwungen, wodurch diese den anderen Artgenossen, genau ins Maul schwimmen - kluge Tierchen, oder! Zum Schluss haben wir noch 'ne Robbenkolonnie und 'ne Menge andere Vogelarten beobachtet. Insgesamt war ich 4 Stunden auf dem Wasser und es war eine recht interresante und faszinierte Veranstaltung diese inposanten Tiere mal Life gesehen & beobachtet zu haben.





Darauf gings in 'ner drei stuendigen Nachtfahrt nach Nelson, wo wir drei Naechte verbrachten - den einen Ring der Alle zu knechten,vermag - angeschaut & anprobiert, die Wirkung hat sofort eingesetzt, ich war heil froh als ich Ihn wieder ab hatte! Weiter gings danach ueber den "Abel Tasman NP" zu den klarsten Quellen NZ zum Ferweel Spit. Fuer mich wars eigentlich nicht mehr als 'ne Stipviste - habe ich doch schon genug "Coastlinie" in Australien gesehen. Die restlichen Tage auf der Suedinsel verbrachten wir dann in der Umgebung des "Queen Charlotte NP", wo wir dann am Samstag mit der Fahere von Picton nach Wellington uebersetzten.




3 Comments:

Anonymous Anonymous said...

…mann ey, du machst mich neidsch…tolle bilder!!! vor allem, die mit dem gletscher!!! Schoen!!!

Friday, June 08, 2007 12:27:00 am

 
Anonymous Anonymous said...

Servus Du kleiner "Gollum-Verschnitt" ;)!

Machst ein paar sehr schöne Touren und kannst viel frische Luft tanken, während ich hier noch am Programm feile. Ich gönne es Dir, aber nur unter der Voraussetzung, dass Du zurück in der Heimat viel erzählst ...

Liebe Grüße,
Thomas


P.S.
Habe heute mein Portemonnaie verloren und ich dachte schon alles wäre futsch, dann gab es doch noch einen ehrlichen Finder un der Schaden hielt sich in Grenzen. *puh*

Saturday, June 09, 2007 1:18:00 am

 
Anonymous Anonymous said...

hi, schon vom Bilder anschauen wird mir kalt. Aber es scheint schoen zu sein bei euch. Ich hab dir so viel zu erzaehlen von meinen Travelmates!!! Das ist der Wahnsinn!! Ich habs im Post garnicht erwaehnt. Ich freu mich, dass dir nz so gut gefaellt. Mir waers echt zu kalt. Lass es dir gut gehen. Wir telefonieren, wenn du wieder in oz bist.

Wednesday, June 13, 2007 5:29:00 am

 

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