von einem der auszog ENGLISCH zu lernen......!

Monday, March 05, 2007

Der groesste Sandkasten der Welt

So koennte man wohl am besten, die groesste Sandinsel Australien und zugleich auf unseren Planeten beschreiben. Nachdem ich nun schon einige Adventuretouren hinter mich gebracht hatte, hies es nun endlich auch fuer mich mit einen 4WD Fahrzeug diese einzigartige Sandinsel zu erkunden. Aber alles schoen der Reihe nach!
Vielleicht koennen sich noch einige von Euch daran erinnern, dass Matze und ich Mitte Januar unsere letzte grosse gemeinsame Reise auf die Whitsunday angetreten hatten. Im Vorfeld wurden natuerlich alle moeglichen Angebote abgescheckt, um das beste Preis-/Leistungsverhaeltniss fuer unsere Reise zu erhalten, welche dann so aussah: Fuer 2Tage/2Naechte Segeln auf die Whitsundays, Fraser Island Safari fuer 3 Tage/2 Naechte, inkl. Noosa mit 'ner Kanutour fuer unglaubliche 299 $. Letzendlich muss ich nachdem ich fuer alle Touren noch ingesamt 210 $ an Extras drauf bezahlt habe feststellen, dass alle Anbieter die gleichen Angebote haben und sich das ganze umhergerenne sich nicht wirklich gelohnt hatte - man zahlt letzendlich immer mehr als was einen erzaehlt wird, wie ich finde eine besondere Unart die hier an der Ostkueste zum Tagesgeschaeft gehoert, aber egal es wuerden drei erlebnissreiche Tage nun vor mir liegen.




Los gings am Sonntag Morgen, nach allerlei Einweisungen und Horrorgeschichten, was alles passieren wenn kann, wenn man im Sand faehrt und was wir alles zu tun und zu lassen haetten - ging's dann endlich mit unseren 4WD - Toyota Landcrusier, Spitzname "Sandy" auf Fraser Island.
Als erstes musste mit der Autofaehre, in der Naehe von Hervery Bay ca. 40 Minuten uebergesetzt werden. Unseren ersten Stop legten wir am Lake McKenzie ein. Fuer mich, und das muss ich hier gleich mal vorausnehmen, der schoenste Platz auf der Insel. Leider war unser Zeitplan so sehr vollgestopft, dass wir nur 90 Minuten an diesen wunderbaren Platz mit weissen Sand und kristallklaren Freshwater verbringen konnten.
Nachdem wir in diesen herrlichen Wasser baden und uns erfrischen konnten, ging es weiter (natuerlich mit mehrmaligen Verfahren) zum sogenannten Beachhighway nach Eurong! Auf diesen SandHighway, braussen allerlei Fahrzeuge mit 80 km/h bei Low Tide ueber den Beach entlang. Schon mancher wurde da wegen zu schnellen Fahrens von der Polizei geblitzt und musste dies mit vielen, vielen Dollars teuer bezahlen, andere Ueberschlugen sich weil sie die Tuecken der vom Hauptland zum Beach fliessenden Baeche ueberschaetzten... - wir aber schoen brav haben uns an die Geschwindigkeitsangaben und Hinweise, die wir ja des Morgens bekommen hatten, strikt gehalten.
Ach so sorry, ich hab ja noch gar nicht unsere Truppe vorgestellt! Man faehrt ueblicherweise mit 10-11 Personen in einen Fahrzeug ueber die Insel. Unsere Truppe bestand aus 6 Englaendern, 1 Iren, 1 Japanerin und 2 Deutschen. Fahren darf der der ueber 21 Jahre alt ist und sich's zutraut, gluecklicherweise waren das nur 4 Personen, sodas jeder das 4WD Feeling ausgiebig geniessen konnte. Uebernachtet wurde auf NP Campgrounds, die letzte Nacht auf 'ner "Pseudo Aborignie Community" mit Tanz und Gesangseinlage - naja fuer Touris halt 'ne inszienierte Veranstaltung. Danach wurde der nicht englischen Minderheit ein wenig "Kultur" von der Insel beigebracht, welche aus den bekannten Trinkspielen bestand, dabei wurde soviel getrunken bis jeder die selbe Sprache sprach :-) - am ersten Abend war ich ganz schoen blau, wusste mich dann aber am kommenden Abend davor gut zu druecken!



Was gibts noch zu erzaehlen,wir haben das "Maneo Schiffswrack" besichtig, sind auf den "Idian Head" gestiegen um nach Haien Ausschau zu halten - haben natuerlich keine gesehen - haben 'ne zwei stuendige Wanderung zu den Champainge Pool's unternommen und haben uns im Elli Creek treiben und abkuehlen lassen (schoen kaltens Wasser) - eine wahre Abkuehlung, man bedenke das man im Meer nicht baden gehen kann - weils da schon mal passieren kann das einer der Haie zum knabbern vorbei kommt!






So aber nun kommt, was wieder einmal typisch fuer die Machenschaften hier an der Ostkueste ist, mit der wir alle wirklich so unsere Probleme hatten. Am letzten Tag sollten wir einen See namens "Lake Waby" besuchen. Dieser ist eingekesselt von Sandduenen - ich sag mal in den naechsten 50 Jahren ist der dann komplett verschwunden - durch die staendig wandernden Duenen . Auf dem Weg dahin gab unsere "Sandy" aber ploetzlich irgendwelche komischen Geraueche von sich, so es besser war zu stoppen, um nach zu schauen was mit Ihr los ist. Nach unzaehligen Versuchen sie wieder zum Laufen zu bringen, mussten wir und der nach 3 Stunden heran eilende Mechaniker feststellen das unsere "Sandy" den Lebensgeist ausgehaucht hatte, d.h. Motor festgefahren - Grund dafuer mangelde Pflege durch unseren Touranbieter! Wir waren alle ganz schoen satt, das wir diese Top Location, welche uns vorher noch gross und breit angepriessen wurde nicht besichtigen konnten. Aber das half nun alles auch nichts mehr, wir mussten halt das beste aus diesen Tag machen! Also bauten wir uns ein Sonnenschutz - die Sonne war sowas von intensiv, das sie einen die letzte Haut vom Koerper brannte. Wir bauten uns 'ne Art Sonnensegel und verbrachten die Zeit mit relaxen oder dem Frisbie spielen! Nachdem der Abschlepper nach weiteren 2 Stunden da war, ging es dann mit diesem in rasender Geschwindigkeit ueber den BeachHighway, durch uebelste Waldsandpisten zurueck zur Faehre. Der LKW-Fahrer scheint ein Irrer gewesen zu sein, zum Glueck wusste der, wann und wo der Gas geben oder zu bremsen hatte, ich war jedenfalls froh, als ich wieder festen Boden unter den Fuessen hatte - und das hat schon was zu sagen!!!

Ihr koennt Euch nun bestimmt vorstellen, dass wir anschliessend versuchten, einen Teil unseres Geldes zurueck erstattet zu bekommen. Kannste vergessen, die Eigentuemer waren am Nachmitag schon sowas von dicht und haben uns nur noch frech ins Gesicht gelacht, mit der Begruendung "... ist doch bloss ein Auto und man steckt da halt auch nicht drin".
O.k das Argument haette man zaehlen lassen koennen, waere da aber nicht die nachfolgende Gruppe gewesen, denen aehnliches Tag's darauf, wiederrum wegen fehlenden Service wiederfahren ist - komisch oder! Was uns jetzt noch bleibt und das bereitet einer der Englaender vor, uns bei der zustaendigen Behoerde fuer Tourismus zu beschweren, dass diese Company, mal naeher beleucht wird!
Mein Fazit also lautet: Fraser Island ist unbedingt zu besuchen, aber seit Euch vorher sicher das Ihr auf keinen Fall bei "Fraser Escape" Eueren Tripp bucht. Wenn ich diese Reise nochmal unternehmen wuerde, wuerde ich mir 4 Leute suchen, ein 4WD bei einem Autovermieter chartern und die Insel auf eigene Faust erkunden!

1 Comments:

Anonymous Anonymous said...

Hey....Peterle....frisch gebräunt kann ich nun auch endlich mal angeben und mitteilen, dass wir ohne Knochenbrüche wieder aus dem Winterurlaub zurückgekehrt sind! Es war absolut genial und meine Snowboardkünste wurden weiter fachgerecht ausgebaut! Es war wirklich schön. das Wetter war traumhaft! Jeden Tag Sonne und keine einzige Wolke am Himmel...alles ganz doll blau wie auch unser allgemeiner Zustand1 Hatten sie selbie Hütte wie letztes Jahr und ich mein Bett! Herrlich! :) Schnee war soweit auch okay, aber natürlcih nicht mit dem vom letztes JAhr zu vergleichen! Werd dir mal per Mail nen paar Fotos zukommen lassen...damite weißt wie wir alle noch aussehen! :) Grins!

Also es war wirklich schön und nun ruft die Arbeit wieder! Schade das die Woche so schnell vorbei ging, aber es lässt sich nicht ändern und man zehrt noch ein wenig an den lustigen erinnerungen! :)

So Peterle, freu mich das die KAmera angekommen ist und dass die natürlcih die beste der ganzen weiten welt ist! Stimmts??

Eine schöne Zeit mit meiner Kautschi,...unterhalte Sie gut und sei lieb zu ihr! :)

LG

Monday, March 19, 2007 11:43:00 am

 

Post a Comment

<< Home